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Das hofgartenORCHESTER wurde Mitte der 1980er Jahre als "Kammerorchester der Medizinstudenten" der Universität Bonn gegründet. Es diente somit in den ersten Jahren seines Bestehens vor allem den Studenten der medizinischen Fakultät als Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren. 1992 änderte man den Namen in "Studentisches Sinfonieorchester Bonn" und erlangte Bedeutung als selbstverwaltete Alternative zu den offiziell durch die Universität Bonn organisierten Orchestern. 1993 erfolgte die endgültige Umbenennung in "hofgartenORCHESTER", 1997 die Eintragung ins Vereinsregister mit dem Zusatz "Studentisches Sinfonieorchester an der Universität Bonn e.V.". Der Name bezieht sich auf den als Gartenanlage der ehemaligen kurfürstlichen Residenz in Bonn entstandenen Hofgarten, der heute den Bonner Studierenden als Campus dient.
Das Orchester mit seinen 70 Mitgliedern erarbeitet jedes Semester ein anspruchsvolles Programm mit dem Hauptschwerpunkt auf sinfonischen Werken der Romantik. So wurden in den vergangenen Semestern die Sinfonien Nr. 4 und Nr. 5 von Tschaikowski, die Sinfonie Nr. 1 von Borodin, die Sinfonie Nr. 2 von Brahms sowie die Sinfonien Nr. 8 und Nr. 9 von Dvorak aufgeführt. Zum Programm gehört in der Regel ein Solokonzert, das traditionell mit ambitionierten Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln aufgeführt wird. In den vergangenen Semestern spielte man zusammen mit Mark Schumann (Violoncello), Rohun Ko (Kontrabass) und Ulrich Sulser (Horn). Aufgeführt wird das Programm zum Semesterende in der Aula der Bonner Universität sowie in Kirchen oder Schulen der näheren Umgebung, um die Arbeit des Orchesters einem möglichst breiten Publikum zu präsentieren. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, daher finanziert sich das Orchester ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuschüssen aus dem Kulturetat des AStA der Universität Bonn.
Neben den Konzerten zum Semesterende finden regelmäßig Projekte mit anderen Ensembles oder musikalischen Akteuren statt. Dazu zählen in jüngster Vergangenheit Konzerte mit der Bonner Rock-/Popgruppe "Sunny Skies" vor mehreren tausend Zuschauern auf dem Bonner Museumsplatz oder eine Kooperation mit der "Philharmonischen Gesellschaft Düsseldorf".

